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Zellulose ist ein anerkannter Naturdämmstoff, der auf der Basis von Altpapier, in umweltfreundlichen Verfahren hergestellt wird.
Die Zellulosefasern sind nicht toxisch und enthalten keine bedenklichen Stoffe oder Zusätze.
Anwendungsbereiche der Zellulosedämmung
Der Dämmstoff Zellulose kann vielseitig eingesetzt werden.
Egal ob sie einen Neubau errichten oder ein altes Gebäude sanieren, der Dämmstoff Zellulose kann immer verwendet werden. Das Dämmen mit Zellulosefasern ist unter anderem bei Dachschrägen, Zwischendecken und Fußböden möglich, egal ob es sich beim Gebäude um ein Niedrigenergie- oder ein Passivhaus handelt.
Wie wird der Zellulosedämmstoff verarbeitet?
- Lose Schütten
Hauptsächlich bei der Dämmung von Fußböden
- Offen Aufblasen
Das Aufblasen ist eine bevorzugte Methode zur fugenlosen Dämmung bei den obersten Geschossdecken
- Einblasen
Das Einblasen des Dämmstoffes ist bei Hohlräumen, die vorher innen und außen verschlossen wurden, möglich. Die Zellulosefaser verfilzt sich im Hohlraum zu einer fugenfreien Dämmmatte.
- Sprayen
Diese Technik wird im vertikalen Bereich bei offenen Konstruktionen, wie einseitig offenen Ständerwänden, für die Schallschutzbeschichtung von Decken und Gewölben oder zur thermischen Sanierung von denkmalgeschützten Fassaden eingesetzt.
Die Vorteile der Zellulosedämmung
- Beste Wärmedämmwerte
Zellulosedämmstoff hat eine sehr niedrige Wärmeleitzahl. Da mit dem Dämmstoff auch engste Spalten und Ritzen ausgefüllt werden, weißt die Dämmung beispielsweise auch keine undichten Stellen im Anschlussbereich an Holz oder Mauerwerk auf. Das Schwindverhalten von Holz wird durch die Elastizität der Zellulosefaser ausgeglichen, dadurch wird eine dauerhafte Wärmedämmung gewährleistet und die Dämmqualität Ihres Hauses bleibt über Jahrzehnte erhalten.
- Guter Hitzeschutz
Die hohe Speicherkapazität der Zellulosedämmung bewirkt einen verzögerten Durchgang von eingestrahlter Wärme, auch Dachräume bleiben kühl.
Der Hitzeschutz lässt sich ähnlich der Wärmedämmung berechnen. Hierbei spricht man von der Phasenverschiebung. Die Phasenverschiebung ist die Zeitspanne in Stunden, die eine Temperaturwelle benötigt, um von der Außenseite eines Bauteils auf die Raumseite zu gelangen. Je größer die Phasenverschiebung ist, desto länger wird die Aufheizung im Gebäudeinneren verzögert!
Die besten Werte liegen bei etwa 8 bis 10 Stunden. Das heißt, dass die Mittagshitze erst 8 - 10 Stunden später an die Räume abgegeben wird und zu diesem Zeitpunkt die Außentemperatur bereits so abgekühlt ist, dass die Wärme wieder nach draußen geht bzw. abgelüftet werden kann.
- Feuchtigkeitsregulierung
Der Dämmstoff Zellulose ist in der Lage, Feuchtigkeit zu speichern und wieder abzugeben, ohne Dämmwert zu verlieren. Dieses besondere Feuchtespeichervermögen wirkt sich auf das Raumklima regulierend aus. Bei Sanierungen oder Flachdachbauten ohne Hinterlüftung wirkt der Dämmstoff als Feuchtepuffer. Im Gegensatz zu den herkömmlichen Fasermatten, ist die Luft- und Winddichtheit speziell im Holzbau wesentlich besser.
- Schallschutz
Die dicht und fugenlose eingebrachte Zellulosedämmung bringt im Bereich Schallschutz große Vorteile. In Prüfungen wurden bei Zwischenwänden gegenüber herkömmlichen Fasermatten bessere Schalldämmwerte gemessen.
- Brandschutz
Zellulosedämmstoff behauptet sich auch immer mehr im Brandschutz gegen herkömmliche Dämmmaterialien. Durchgeführte Brandschutzprüfungen an Bauteilen der der Klassen F30 bis F90. Zellulosedämmung erreicht eine der bestmöglichen Bewertungen für brennbare Dämmstoffe.
- Umweltfreundlichkeit
Durch eine gute Dämmung spart man nicht nur Heizenergie, sondern schont auch die Umwelt. Auch in der Produktion von Zellulosefasern ist der Energieeinsatz deutlich geringer als bei anderen Dämmmaterialien wie Polystyrol oder Glasfaser.
Ein weiterer Vorteil des Zellulosedämmstoffes ist die Wirtschaftlichkeit in der Verarbeitung:
- Kein Verschnitt des Dämmmaterials
- Material für alle Anwendungen und Dämmstärken gleich
- Keine mehrlagige Verlegung wie bei herkömmlichen Dämmstoffen
- Rasche Verarbeitung
Dadurch, dass wir mit einem LKW zur Baustelle kommen und die Einblasmaschine und das Material mit haben, gibt es auf der Baustelle keine Lagerungsprobleme und auch kein Materialschleppen. Das spart dem Bauherrn Geld und Helfer.
Damit Sie sich mehr vorstellen können, sehen Sie hier einige Beispielfotos unserer Baustellen.
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