Kork

Kork kommt vor allem aus den Korkeichenwälder im Mittelmeerraum. Alle 9 bis 10 Jahre lässt sich die Korkeiche schälen, ohne dass der Baum dabei Schaden nimmt. Die Herstellung von Kork erfolgt durch Mahlen von geschälter Korkrinde zu Granulat, das mit Heißdampf behandelt wird. Durch Expansion des Granulates und Bindung durch die korkeigenen Harze entstehen Blöcke, die nach einer Ablüftzeit zu Platten geschnitten werden.

Dämmplatten aus Kork sind ein gutes Dämm und- und Isolationsmaterial und werden vor allem zur Wärmedämmung von Fassaden in Wand- und Dachsystemen verwendet. In diesen Bereichen verhindert Kork die Bildung von Wärmebrücken. Ein weiterer Vorteil von Kork ist die optimale Schalldämmung und der Schutz vor Strahlung wie Elektrosmog oder natürliche Strahlung.

Der älteste Dämmstoff der Welt ist aber auch für die Aufsparrendämmung einsetzbar. Das chemisch neutrale Material ist nagetierfest, verottet und verfault nicht und schafft durch die Feuchtigkeitsregulierung ein perfektes Raumklima.